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Europäische Baumschulen schlagen in Brüssel Alarm
Am 21. April hat der europäische Baumschulverband European Nurserystock Association (ENA) im Europäischen Parlament sein Manifest für 2026 vorgestellt: „Mehr Pflanzen, mehr Leben“. Der Sektor, der über 35.000 Baumschulen und 250.000 Beschäftigte vertritt, warnt davor, dass die europäischen Klima- und Biodiversitätsziele unerreichbar sind, wenn der Baumschulsektor in der EU-Politik und bei der Finanzierung weiterhin zu wenig Beachtung findet.
Impressionen Übergabe Manifesto in Brüssel:
Unter der Schirmherrschaft des Europaabgeordneten Dario Nardella präsentierte die ENA den europäischen Entscheidungsträger:innen einen strategischen Fahrplan. Obwohl der Sektor gemäß den EU-Verträgen als landwirtschaftlicher Sektor eingestuft ist, haben viele Baumschulproduzenten derzeit nur begrenzten Zugang zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und zur Katastrophenhilfe, insbesondere diejenigen, die moderne Containeranbausysteme nutzen.
Das Rückgrat der grünen Infrastruktur
Mit einem Jahresumsatz von 10,64 Milliarden Euro sind Baumschulen die Hauptlieferanten der „lebenden grünen Infrastruktur“, die für die Kohlenstoffbindung, die Stadtkühlung und die Wiederherstellung von Ökosystemen benötigt wird. Das Manifest hebt hervor, dass die EU zwar anstrebt, 3 Milliarden zusätzliche Bäume zu pflanzen und durch das Naturwiederherstellungsgesetz (Nature Restoration Law) großflächige Ökosysteme wiederherzustellen, die Produktionskette hinter diesen Zielen jedoch unter starkem Druck durch steigende Kosten und klimabedingte Verluste steht, die in den letzten Jahren 160 Millionen Euro überstiegen haben.
Wichtige politische Kernforderungen
Das Manifest „More plants more life“ umreißt vier entscheidende Prioritäten:
Tim Van Hulle, Präsident der ENA: „Europas Klimaziele sind nicht nur eine Frage der Politik; sie sind eine Frage der Bepflanzung. Man kann keinen Kontinent renaturieren oder eine Stadt kühlen ohne einen gesunden, innovativen Baumschulsektor. Wir sind bereit, unseren Beitrag zu leisten, aber wir brauchen die EU, die uns als strategischen Partner beim Übergang zu einer grüneren Wirtschaft anerkennt.“
Antonio Ceccarelli, Vorsitzender der ENA-Taskforce für Public Affairs: „Es ist ein Paradoxon, dass ein Sektor, der für den Green Deal so entscheidend ist, oft aus landwirtschaftlichen Förderrahmen wie der GAP ausgeschlossen wird, einfach nur wegen der Art und Weise, wie wir unsere Pflanzen züchten. Wir fordern gleiche Wettbewerbsbedingungen, KMU-freundliche Finanzierungen und verbindliche Qualitätsstandards für alle EU-finanzierten Ökologisierungsprojekte. Ohne einen starken Baumschulsektor wird der Green Deal einfach am Stiel verdorren.
Baum des Jahres
Mit der feierlichen Übergabe des „Baums des Jahres“ an den Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat des Deutschen Bundestages wurde auch 2026 eine inzwischen fest etablierte Tradition fortgeführt. Vertreter des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) e.V., angeführt von Präsident Hajo Hinrichs und Hauptgeschäftsführer Markus Guhl, überreichten gemeinsam mit der Dr. Silvius Wodarz Stiftung den diesjährigen Jahresbaum: die Zitterpappel (Populus tremula).
Auf Einladung des Ausschussvorsitzenden Hermann Färber bot der Termin nicht nur Raum für die symbolische Übergabe, sondern auch für den fachlichen Austausch zwischen Politik und Branche. Die Zitterpappel, eine in Europa weit verbreitete Pionierbaumart, steht dabei sinnbildlich für Anpassungsfähigkeit und ökologische Vielfalt. Ihre charakteristisch flimmernden Blätter reagieren schon auf leichten Wind, während der Baum selbst zahlreichen Tier- und Insektenarten als wertvoller Lebensraum dient.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen aktuelle Herausforderungen für die Baumschulbetriebe. Intensiv diskutiert wurde insbesondere die geplante Novelle des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb (UWG). Künftig könnten Aussagen zu Umwelteigenschaften von Pflanzen – etwa zur Bienenfreundlichkeit – nur noch mit entsprechenden Nachweisen zulässig sein. Denkbar sind hierfür externe Zertifizierungen oder eine amtliche Positivliste. Erste Gespräche dazu wurden bereits mit dem Julius Kühn-Institut geführt.
Der BdB bewertet diese Entwicklung jedoch kritisch. Präsident Hajo Hinrichs machte deutlich: „Die geplante Einbeziehung von Pflanzen in das UWG halten wir für nicht zielführend. Sie droht, den Zugang zu wichtigen Informationen über die ökologischen Leistungen von Pflanzen eher einzuschränken als zu verbessern. Aus unserer Sicht braucht es praxistaugliche Lösungen, die Transparenz fördern, ohne die Betriebe zusätzlich zu belasten.“
Ein weiteres drängendes Thema sind Quarantäneschaderreger wie der Japankäfer. Die daraus resultierenden Verbringungsverbote können für betroffene Betriebe existenzbedrohende Folgen haben. Der BdB setzt sich daher weiterhin für einen öffentlich-privat finanzierten Entschädigungsfonds ein oder alternativ für Anpassungen im Pflanzenschutzgesetz, um mehr Planungssicherheit zu schaffen.
Auch die Rahmenbedingungen für nachhaltige Produktionsformen wurden angesprochen. So bleibt die Containerproduktion – trotz ihrer hohen Wasser- und Ressourceneffizienz – bislang von EU-Förderungen im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik ausgeschlossen. Hier fordert der Verband eine stärkere Anerkennung.
Nicht zuletzt beschäftigt die Branche die zunehmende Bürokratie, etwa bei der Dokumentation von Pflanzenschutzmaßnahmen. Unterschiedliche Entwicklungsstadien der Kulturen führen zu einem erheblichen Mehraufwand in den Betrieben. Der BdB plädiert daher für praktikable Erleichterungen, beispielsweise durch die Einführung von Bagatellgrenzen.
Die Übergabe des Baumes des Jahres bleibt damit nicht nur ein symbolischer Akt, sondern auch eine wichtige Plattform, um die Anliegen der Baumschulbranche in den politischen Dialog einzubringen.
Impressionen aus der Ausschusssitzung.
BdB-Imagekampagne 2026
Passend zum Tag des Baumes am 25. April ist die diesjährige BdB-Imagekampagne gestartet. Die Kampagne umfasst Videos und Bilder, die nun sukzessive auf dem BdB-Instagram und facebook-Kanal ausgespielt und beworben werden. Die Motive sind eine Auswahl der erfolgreichsten Motive der vergangenen Kampagnen.
Zielgruppe der Kampagne sind Menschen, die bisher noch keinen näheren Kontakt zum Thema Grün hatten. In emotionalen, frischen Videos werden die Leute abgeholt und auf die deutschen Baumschulen aufmerksam gemacht.
Zielgruppe der Kampagne sind Menschen, die bisher noch keinen näheren Kontakt zum Thema Grün hatten. In emotionalen, frischen Videos werden die Leute abgeholt und auf die deutschen Baumschulen aufmerksam gemacht.
BdB-Mitglieder können sich hier alle Materialien der Kampagne runterladen.
Pflanzenschutzmittel
Die Europäische Union plant derzeit eine Überarbeitung des europäischen Pflanzenschutzrechts. Ziel dieser Reform ist es unter anderem, moderne Technologien wie den Einsatz von Drohnen für das Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln einfacher zu ermöglichen. Außerdem soll die gegenseitige Anerkennung von Zulassungen zwischen den EU-Mitgliedstaaten verbessert werden. Das bedeutet: Wenn ein Pflanzenschutzmittel in einem EU-Land zugelassen ist, soll es künftig leichter auch in anderen Ländern verwendet werden dürfen.
Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. hat in diesem Zusammenhang eine Stellungnahme an die EU-Kommission abgegeben. Darin fordert der Verband, dass die Zulassungsdauer von Wirkstoffen und Pflanzenschutzmitteln flexibler gestaltet wird. Hintergrund ist, dass viele Wirkstoffe in den kommenden Jahren vom Markt verschwinden werden — laut einer Prognose des Industrieverbandes Agrar (IVA) könnte sich die Zahl der verfügbaren Wirkstoffe nahezu halbieren. Gründe dafür sind strengere gesetzliche Vorgaben, aufwendige Zulassungsverfahren und der Rückzug älterer Wirkstoffe.
Aus Sicht der Baumschulen ist es jedoch wichtig, dass Wirkstoffe so lange verfügbar bleiben, bis wirksame und praxistaugliche Alternativen existieren. Andernfalls drohen Versorgungslücken, die die Pflanzenproduktion gefährden könnten.
Testimonial-Kampagne der BUGA29 gestartet: „Das Rheintal bewegt sich.“
Ziel der Kampagne ist es, Menschen im Tal zu inspirieren und zum Mitmachen zu ermutigen. Sichtbar werden sollen Personen, die ihre Umgebung schon jetzt aktiv mitgestalten. Zum Beispiel in der Landwirtschaft, im Weinbau, im Ehrenamt, in der Kultur, in Bürgerprojekten oder in der Architektur. Die Kampagne zeigt damit: Im Oberen Mittelrheintal tut sich etwas, und viele Menschen tragen bereits heute dazu bei. Die Videos sehen Sie u.a. auf dem Instagram-Kanal der BUGA29 @buga_2029.
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BUGA 2043: Planungsteam für Machbarkeitsstudie steht fest
Gesamtkonzept für die Bundesgartenschau wird entwickelt
Die Städte Stuttgart, Ludwigsburg, Esslingen am Neckar und der Verband Region Stuttgart planen für das Jahr 2043 eine gemeinsame Bundesgartenschau. Ein Planungsteam bestehend aus Köber Landschaftsarchitektur, asp Architekten GmbH, Geitz und Partner GbR sowie Agency Apero GbR werden in den nächsten Monaten eine Machbarkeitsstudie erarbeiten.
Esslingens Oberbürgermeister Matthias Klopfer (v.l), VRS-Regionaldirektor Dr. Alexander Lahl, Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper und der Ludwigsburger Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht bei der Vorstellung des Planungsteams zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie für die BUGA 2043.
Foto: Landeshauptstadt Stuttgart/Weichelt.
BdB-Landesverband Schleswig-Holstein
Das Deutsche Baumschulmuseum lädt herzlich ein zur Saisoneröffnung am 3. Mai 2026, dann öffnet die Ausstellung mit dem Titel: „Rückkehr der Alleen – Ein Plädoyer!“
Die Sanierung der barocken Doppel-Lindenallee des Gutes Seestermühe war eines der ersten Leitprojekte des Fördervereins Kulturlandschaft Pinneberger Baumschulland. 2010 vom Heimatverband Schleswig-Holstein zur schönsten Allee in Privatbesitz gekürt, haben viele Akteure dazu beigetragen, diesen besonderen Schatz der Gartenkunst zu bewahren. Beim neuerlichen Alleenwettbewerb des Heimatverbandes Schleswig-Holstein wurde im Kreis Pinneberg ein weiterer Schatz entdeckt und wieder haben sich diverse Akteur:innen zusammengetan, dieses besondere Biotop zu retten. Denn Alleen sind vieles – vor allem aber „Grüne Brücken“ in einer vom Menschen gestalteten Kulturlandschaft. Im Baumschulmuseum sehen sie Auszüge der Alleen-Ausstellung des BUND Mecklenburg-Vorpommern.
Und wussten Sie bereits, wie Bäume zur Stabilisierung der Erd-Atmosphäre beitragen oder was der Dreißigjährige Krieg mit Obstalleen zu tun hat? Das Team des Baumschulmuseums hat für die Saison 2026 neben weiteren Hinweisen viele Spiele für Erwachsene und Kinder vorbereitet, mit denen die Vorteile von Alleen erlebbar werden.
BdB-Landesverband Weser-Ems
Die Bauarbeiten waren die Umfangreichsten der vergangenen 14 Jahre, aber sie sind gemeistert worden. Im Mittelpunkt des festlichen Auftakts am 18. April stand die offizielle Einweihung des „Musterparks für den Klimaschutz“ mit dem smarten Wassermanagement, den neuen Wegestrukturen sowie der großzügigen Parkerweiterung „Das Grüne Band“ – ein 3.000 Quadratmeter großer Bereich mit fünf Ausstellungs-Pavillons und zahlreichen Beispielbepflanzungen, die über das Thema „Klimaangepasstes Gärtnern“ informieren.
Der Geschäftsführer des Parks der Gärten, Christian Wandscher (Mitte)
stellte Gästen aus der Politik, darunter u.a. Staatssekretär Dennis Rohde,
Ministerpräsident Olaf Lies, Bürgermeister Henning Dierks und
Landtagsabgeordneter Björn Meyer (v.l.) das „Grüne Band “ vor.
Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft kamen zusammen, um diesen wichtigen Entwicklungsschritt für den Park und die gesamte Region zu würdigen.
Als besonderer Ehrengast konnte der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies begrüßt werden. In seiner Festrede unterstrich Lies die Bedeutung des Parks als unverzichtbaren Tourismus - und Erholungsmagneten. Er hob hervor, dass Investitionen in solche Orte nicht nur den Naturschutz stärkten, sondern auch die Lebensqualität der gesamten Region nachhaltig sicherten. Mit der Erweiterung setze der Park ein zukunftsweisendes Zeichen. Der
Ministerpräsident hob dabei lobend hervor, dass in dem neuen Bereich Besucher:innen informativ animiert werden, selbst zu Hause für den Klimaschutz tätig zu werden. Staatssekretär Dennis Rohde ergänzte in seiner Rede, dass der Park der Gärten keine Probleme aufführe, sondern Lösungen zeige.
Gemeinsam mit dem Parkgeschäftsführer Christian Wandscher debattierten Gerhard Schwertje, Aufsichtsratsvorsitzender des Parks der Gärten und Präsident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, sowie Bad Zwischenahns Bürgermeister Henning Dierks über die Zukunftsperspektiven der Anlage. Einigkeit herrschte darüber, dass die Parkerweiterung und das „Grüne Band“ den Park nicht nur attraktiver machen, sondern auch als Bildungs- und Erholungsort weiter festigen.
Der Einladung zur feierlichen Eröffnung waren zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Gartenbau, Förderer:innen, Planer:innen und bauausführende Firmen sowie die Mitarbeiter:innen gefolgt.
Mit der Eröffnung ist der Park der Gärten nun für Besucher:innen aus nah und fern in seiner erweiterten Pracht zugänglich und lädt dazu ein, die Mustergärten, die Pflanzenvielfalt sowie das „Grüne Band“ und die neu gestalteten Areale zu entdecken.
Text und Fotos: Park der Gärten
BdB-Landesverband Nordrhein-Westfalen
Mit der Eröffnung der Landesgartenschau (LAGA) Neuss ist für die NRW-Baumschuler:innen eine sechsmonatige Leistungsschau gestartet.
Der Baumschulverband NRW im BdB präsentiert auf 1.500 Quadratmetern die Zukunft des städtischen Grüns. Über 100 Bäume und mehr als 1.000 Heckenpflanzen zeigen, wie vielfältig das Sortiment der nordrhein-westfälischen Baumschulen ist.
Mikrowälder mit klimaresilienten Arten wie Eisenholzbaum, Silberlinde oder Roteiche machen deutlich, wie Klimaanpassung mit urbanem Grün gelingt. Eine blühende Zierapfelhecke und schattenspendende Dachbäume laden zum Verweilen ein. Zusätzlich setzen 65 Pflanzkübel mit 3.000 Frühjahrsblühern farbige Akzente zum Start der LAGA. Denn erstmals in der Geschichte der nordrhein-westfälischen Landesgartenschauen gestalten Zierpflanzenbetriebe gemeinsam mit dem Baumschulverband NRW den Ausstellungsbeitrag.
„Mit unserem Beitrag möchten wir zeigen, welche Pflanzen besonders zukunftsfähig sind und wie sie in privaten und öffentlichen Gärten sinnvoll eingesetzt werden können. Gleichzeitig wollen wir den Besuchern praktische Anregungen geben, um mehr Bewusstsein für die Bedeutung von Bäumen und Gehölzen zu schaffen“, so Christoph Dirksen, Vorsitzender des Baumschulverbands NRW.
Ein Infopavillon ist Anlaufstelle für Besucher:innen. Fachleute sind regelmäßig vor Ort und geben konkrete Tipps – etwa zur Standortwahl, zu insektenfreundlichen Gärten, zum Gehölzschnitt oder zur Bewässerung. Hinweistafeln liefern Besucher:innen Informationen zu den Gehölzen.
Veranstaltungstipp
Mit über 100 Speaker:innen, fünf parallel bespielten Räumen und 400 bis 500 erwarteten Teilnehmenden wird die Urban Utopia Conference im Juli am Holzmarkt 25 in Berlin zu einem Treffpunkt der grünen Branche. Zwei Tage lang dreht sich alles um die Rolle von Pflanzen in unserer gestalteten Umwelt.
Die Veranstaltung bringt Akteur:innen aus unterschiedlichsten Bereichen zusammen – von Garten- und Landschaftsbau über urbane Planung bis hin zu Innovation, Kunst, Kultur, Startups und Forschung. Im Fokus steht dabei ein verbindendes Element: die Pflanze als Schlüsselressource für lebenswerte Städte.
Mit dabei BdB-Präsident Hajo Hinrichs. Am 10. Juli 2026 um 12 Uhr ist er Teil des Meetups zum Thema "Kultivierung und Wertschöpfung".
Mehr unter: www.urbanutopia.berlin
Die nächste Ausgabe Grün online erscheint am 29. Mai 2026.