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CDU-Parteitag

BdB im politischen Dialog: Präsenz auf dem CDU-Parteitag

Der BdB war mit einem Stand auf dem CDU-Parteitag vertreten und nutzte die Gelegenheit, um zentrale Anliegen der Branche direkt in politische Gespräche einzubringen. Pateitage umfassen immer ein großes Plenum, in dem die Delegierten ihr Programm abarbeiten, und eine Messe, auf der unterschiedlichste Unternehmen und Verbände präsent sind.

Immer mit dabei: Setzlinge als Give-aways. Dieses Mal Amberbäume.

Im Mittelpunkt standen Themen wie die Bedeutung der Baumschulwirtschaft für Klimaanpassung und Stadtgrün, Pflanzenschutz, sowie die Rolle von Gehölzen als unverzichtbare Elemente klimaresilienter Städte und Landschaften. In zahlreichen Gesprächen wurde deutlich gemacht, welchen Beitrag die Branche zur Umsetzung von Klimazielen, Biodiversitätsstrategien und einer nachhaltigen Stadtentwicklung leistet.

Zu den Gesprächspartner:innen am BdB-Stand zählten unter anderem die Europaabgeordnete Christine Schneider (MdEP), der Vorsitzende des Bundestags-Agrarausschusses Hermann Färber und Jens Nacke, MdL Niedersachsen. Der direkte Austausch ermöglichte es, aktuelle politische Vorhaben aus Sicht der Praxis zu beleuchten und konkrete Herausforderungen der Betriebe anzusprechen.

BdB-Präsident Hajo Hinrichs und BdB-Hauptgeschäftsführer Markus Guhl im Gespräch mit MdEP Christine Schneider (rechts).

BdB-Hauptgeschäftsführer Markus Guhl, MdB & Vorsitzender Agrarausschuss Hermann Färber, BdB-Präsident Hajo Hinrichs

BdB-Hauptgeschäftsführer Markus Guhl, MdL Niedersachsen Jens Nacke, BdB-Präsident Hajo Hinrichs

BdB-Präsident Hajo Hinrichs führte darüber hinaus persönliche Gespräche mit Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundestagspräsidentin Julia Klöckner. Dabei wurde insbesondere die strategische Bedeutung einer starken, wettbewerbsfähigen und nachhaltig wirtschaftenden Baumschulbranche für den Standort Deutschland hervorgehoben.

BGL-Präsident Thomas Banzhaf, Bundeskanzler Friedrich Merz, BdB-Präsident Hajo Hinrichs

BdB-Präsident Hajo Hinrichs, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner

Mit seiner Präsenz auf dem CDU-Parteitag unterstreicht der BdB einmal mehr seinen Anspruch, als kompetenter Ansprechpartner für die Politik wahrgenommen zu werden. Der kontinuierliche Dialog mit politischen Entscheidungsträger:innen bleibt ein zentraler Baustein, um die Rahmenbedingungen für die Branche aktiv mitzugestalten und die Bedeutung des grünen Sektors nachhaltig zu verankern.

Neue europäische Kampagne

Kick-off in Brüssel: Start für „PROM-GREEN“

Anfang Februar fand in Brüssel die Kick-off-Veranstaltung für das neue europäische Projekt „PROM-GREEN“ statt. Vertreterinnen und Vertreter aus acht EU-Mitgliedstaaten kamen zusammen, um den Start der gemeinsamen Kampagne zu markieren. Koordiniert wird das Projekt von der European Nurserystock Association (ENA), dem europäischen Baumschulverband. Der BdB ist als Mitglied der ENA und als eigenständiger Projektpartner aktiv beteiligt.

„PROMoting EU-produced plants for city GREENing“ – kurz PROM-GREEN – verfolgt das Ziel, den Einsatz von in der EU produzierten Gehölzen, Zierpflanzen, Stauden und Blumenzwiebeln in europäischen Städten deutlich zu stärken. Vor dem Hintergrund zunehmender Hitzewellen und Starkregenereignisse gewinnt die urbane Begrünung als nachhaltige und wirksame Maßnahme zur Klimaanpassung weiter an Bedeutung. Pflanzen kühlen das Stadtklima, speichern Wasser, fördern die Biodiversität und steigern die Lebensqualität.

Die Kampagne läuft von 2026 bis 2028 und wird in Belgien, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Italien, den Niederlanden, Polen und Schweden umgesetzt. Sie richtet sich sowohl an Fachzielgruppen wie Kommunen, Planer:innen und Entscheider:innen (B2B/B2G) als auch an Verbraucherinnen und Verbraucher (B2C). Ziel ist es, das Bewusstsein für Pflanzen als „Nature-Based Solutions“ zu stärken und die Nachfrage nach nachhaltig produzierten europäischen Baumschulprodukten zu erhöhen.

Geplant sind europaweite Informations- und Kommunikationsmaßnahmen, digitale Kampagnen, Fachveranstaltungen sowie die jährliche Auszeichnung „European Green Cities Award“, die vorbildliche kommunale Begrünungsprojekte würdigt.

PROM-GREEN setzt damit ein starkes Zeichen für klimaresiliente Städte und unterstreicht zugleich die zentrale Rolle der europäischen und deutschen Baumschulwirtschaft bei der Umsetzung der Umwelt- und Klimaziele der EU.

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GartenBaumschulen (GBV)

Aktionsbeirat tagt in Berlin

Für den GBV-Aktionsbeirat ging es vergangene Woche in die Hauptstadt. In der Geschäftsstelle des Bundes deutscher Baumschulen tagten die Mitglieder von Mittwoch bis Donnerstag, um sich über neue Ideen für die GartenBaumschulen auszutauschen und diese für ihre Mitgliedsbetriebe an den Start zu bringen. Das Jahr 2026 verspricht spannende Projekte und es sind einige Vorhaben bereits in Planung.

Der GBV-Aktionsbeirat ist ein wichtiger Teil des Verbandes, da hier der Input direkt von den Mitgliedern und aus den eigenen Unternehmen genutzt wird. Die ehrenamtliche Tätigkeit der Teilnehmer:innen kommt allen Betrieben der GartenBaumschulen zugute.

Der GBV dankt für den stetigen Einsatz, die vielen Ideen und die Motivation die GartenBaumschulen innovativ weiterzuentwickeln.

Dank gilt außerdem dem Bund deutscher Baumschulen für die freundliche Bereitstellung der Tagungs-Räumlichkeiten in Berlin.

Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung (ADR)

Rosen-ABC: T wie Topfrosen

von Manuela Dräger (RosenPark Dräger)



Es braucht keinen großen Garten, um Rosen zu genießen. Rosen im Topf verwandeln Balkon und Terrasse in kleine Rosenparadiese, blühen unermüdlich und bringen Farbe, Duft und Lebendigkeit selbst auf kleinstem Raum.

Der folgende Text gibt einen kompakten Überblick, wie Topfrosen gepflanzt und gepflegt werden und über Jahre hinweg blühfreudig bleiben.

Nachhaltig schön – Rosen im Zeichen der Zukunft

Rosen beeindrucken nicht nur im Garten, sondern auch im Topf auf Balkon und Terrasse oder als Willkommensgruß vor der Haustür. Grundsätzlich eignen sich alle Rosensorten für die Pflanzung im Topf, solange das Pflanzgefäß groß genug ist.

Topfrosen sind nicht nur dekorativ, sondern auch zukunftsfähig: Sie bringen Begrünung in urbane Räume, verbessern das Mikroklima und können über Jahre hinweg kultiviert werden. Besonders Sorten mit einfachen und halbgefüllten Blüten leisten zudem einen kleinen, aber wertvollen Beitrag zur Biodiversität, da sie Bienen und andere Insekten anlocken. Somit verbindet man Rosenfreude mit Umweltbewusstsein.

Vital, robust und pflegeleicht

Besonders empfehlenswert für die Pflanzung im Topf sind widerstandsfähige und blühfreudige Sorten, mit kompaktem Wuchs. Aber auch Strauch- und Kletterrosen entwickeln sich prächtig in einem ausreichend großen Topf und können hervorragend z.B. als Sichtschutz verwendet werden.

Grundsätzlich unterscheiden sich im Topf gepflanzte Rosen etwas von ihren „freilebenden“ Geschwistern im Beet:

  • regelmäßig wässern, auch im Winter
  • nach kräftigem Rückschnitt im Frühjahr mit Langzeitdünger versorgen
  • in der Blütezeit regelmäßig flüssig düngen
  • vor Frost schützen

Praktische Tipps für Topfrosen

Mit dem richtigen Standort, guter Erde und etwas Pflege gedeihen Rosen im Topf üppig und blühen den ganzen Sommer über. Die folgenden Tipps zeigen, worauf es ankommt – von der Pflanzvorbereitung bis zum Winterschutz.

Standort & Erde: Qualität zahlt sich aus

Ein sonniger und vor allem luftiger Platz fördert gesundes Wachstum und reiche Blüte. Eine hochwertige Pflanzen- und Rosenerde sorgt für kräftige Wurzeln und üppige Blüten. Die Erde sollte locker, nährstoffreich und strukturstabil sein, eine Mischung mit Tonanteilen verbessert Wasserhaltevermögen und Durchlüftung der Wurzeln.

Ideale Eigenschaften von Topf oder Pflanzgefäß

Ideal ist ein Topf mit mindestens 40 bis 50 cm Höhe, der ausreichend Raum für die Wurzeln bietet, denn Rosen sind Tiefwurzler und können sich bei mehr Platz in die Tiefe somit besser entwickeln. Das Pflanzgefäß sollte zudem Abzugslöcher haben, damit überschüssiges Wasser gut abfließen kann, denn eine gute Drainage schützt vor Staunässe. Der Durchmesser des Topfes spielt deshalb auch eher eine untergeordnete Rolle, somit ist ein etwas höheres Gefäß von Vorteil.

Hinweise zum Einpflanzen und Gießen

Beim Herausnehmen der Pflanze aus dem Topf sollte man die Rose nicht an den Austrieben festhalten, sondern versuchen den Ballen vorsichtig aus dem Topf zu lösen, damit der Erdballen nicht auseinanderfällt.

Beim Einsetzen sollte die Veredlungsstelle etwa 2 bis 3 cm unter der Erde liegen. Nach dem Auffüllen der Erde wird leicht angedrückt, um Hohlräume zu schließen – so entsteht eine kleine Vertiefung, die beim ersten Gießen als Wasserreservoir dient. Gründliches Wässern ist wichtig: Der Ballen muss vollständig durchfeuchtet sein. Das Wasser kann auch gerne aus dem Topf herauslaufen, um sicher zu sein, dass man ausreichend gewässert hat. Wer einen Untersetzer verwenden möchte, sollte darauf achten, dass die Rose das Wasser innerhalb von 1-2 Stunden aufgesaugt hat, damit sie nicht dauerhaft im Wasser steht.

In den ersten Wochen und Monaten nach der Pflanzung sorgt regelmäßiges Gießen dafür, dass sich die Wurzeln gut mit der Erde verbinden.

Düngen – die Energiequelle für Rosen

Rosen gehören zu den Starkzehrern und benötigen eine regelmäßige Nährstoffzufuhr. Während der Blütezeit empfiehlt sich eine Flüssigdüngung etwa alle zwei Wochen. Eine Gabe Langzeitdünger im Frühjahr deckt die Grundversorgung der Saison ab. Etwa alle zwei bis drei Jahre sollte die Erde im Kübel erneuert werden.

Winterschutz

Damit Topfrosen gut durch die kalte Jahreszeit kommen:

  • Auch im Winter regelmäßig gießen, denn Rosen vertrocknen häufiger, als dass sie erfrieren.
  • Töpfe mit Jute oder Noppenfolie umwickeln oder etwas hochstellen, um Frost von unten zu vermeiden.
  • An zugigen Stellen Rosen mit Tannenreisig abdecken.
  • In sehr kalten Regionen: Topfrosen in ein kühles, frostfreies Quartier stellen (kein warmer Keller).
  • Bei Stammrosen zusätzlich die Krone mit einem atmungsaktiven Vlies umwickeln.

Beste Pflanzzeit von Topfrosen: Ganzjährig

Rosen im Topf können außerhalb von Frostperioden, ganzjährig gepflanzt werden. Bereits ab Mai zeigen sie schon erste Blüten, bringen sofort Farbe auf Balkon oder Terrasse und blühen wiederholt bis in den Herbst hinein.

Weitere Texte aus dem Rosen-ABC finden Sie unter: www.adr-rose.de

Die nächste Ausgabe Grün online erscheint am 27. März 2026.